Zu den Einschränkungen im Zuge des Lockdowns

Die WHO hat erklärt, dass ein positiver PCR-Test noch keine Infektion darstellt und diese erst durch einen zweiten positiven Test und zusätzlich eine ärztliche Untersuchung nachweisbar ist. Damit dürften angeblich Infizierte bis zur endgültigen Klärung in keiner Statistik auftauchen. Das RKI bestätigt zugleich, dass es sich bei 54 Prozent aller gemeldeten Fälle um nicht symptomatisch Erkrankte handelt. Trotzdem lässt die Regierung diese Personen als „Infizierte“ im Melderegister führen. Dazu passt auch die Mitteilung des PCR-Herstellers TIB, wonach die Hälfte aller positiv Getesteten nicht infektiös ist. Schon zu Beginn der „Pandemie“ wurde festegestellt, dass ca. 80 Prozent der angeblich Infizierten keinerlei Symptome haben. Wenn jemand keine Symptome hat und nicht infektiös ist, warum soll er dann mit Millionen anderer Menschen weggesperrt, die Wirtschaft ruiniert, Millionen Existenzen vernichtet und alle Sozialsysteme unfinanzierbar gemacht werden? Hinsichtlich der falschen PCR-Tests hatten schon im April 2020 die Kritiker auf die Fehlerhaftigkeit hingewiesen und bekommen nun Recht. Solange die Fallzahlen der wirklich Infizierten und der wegen Corona Verstorbenen nicht differenziert dargestellt werden, sollte man den Wahrheitsgehalt dieser Zahlen durchaus hinterfragen. Kritik in jeglicher Form ist unerwünscht und wird massiv bekämpft. Kritiker werden als Leugner, Covidioten, Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikale diffamiert. Andersdenkende Fachärzte und hochrangige Virologen will die Regierung nicht hören. Lieber werden kritische Argumente massenhaft aus Internet-Medien gelöscht und TV-Sendungen im Nachhinein bearbeitet.

Es wird bewusst mit Panik und Hysterie gearbeitet, um auch größere zukünftige Freiheitseinschränkungen möglichst lautlos vorzubereiten (digitaler Euro) und die Akzeptanz für derlei Maßnahmen mit dem Schüren von Angst zu testen und zu erzwingen. Wer Angst verspürt, kann nicht mehr logisch denken und genau das möchte man. Denn „Angst frisst Seele auf“.

Helmut Seifert, Eichenzell

in: Fuldaer Zeitung, Die Meinung der Leser, 9. Februar 2021, S. 6.